Dr. Martina Bunge

Gesundheit // 08. Februar 2013

Wettbewerbspolitik gef?hrdet bedarfsgerechte und gute Krankenhausversorgung

"Die Krankenh?user stehen durch die mangelnde Refinanzierung von Tarifsteigerungen und sonstigen Ausgabenerh?hungen unter enormen Kostendruck. Personaleinsparungen, Outsourcing aber auch medizinisch unbegr?ndete Operationen sind die Folge. Wenn alles nichts n?tzt, werden Krankenh?user dicht gemacht oder privatisiert. Das ist die skandal?se Realit?t. Die Ursachen liegen aber viel tiefer: Dort wo Krankheit mehr und mehr zum Gesch?ft wird, das durch Wettbewerb und freien Markt geregelt werden soll, f?llt auf Dauer die gute bedarfsgerechte Versorgung der Patientinnen und Patienten hinten r?ber." sagt Martina Bunge zum aktuellen Krankenhausbarometer des Deutschen Krankenhausinstituts. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion weiter:

Mehr

Gesundheit // 08. Februar 2013

Gesetzlich Krankenversicherte sollen Haushaltsloch stopfen

"Statt den Haushalt ?ber eine angemessene Beteiligung der Reichen zu sanieren, will der Finanzminister die gesetzlich Krankenversicherten das Haushaltsloch stopfen lassen. Da spricht der Sheriff von Nottingham: Nehmt es den Armen und gebt es den Reichen", sagt Martina Bunge zu den Pl?nen des Ministers, weitere Milliarden aus dem Gesundheitsfonds zu nehmen.

Mehr

Gesundheit // Montag // 04. Februar 2013

Im Wortlaut - ADHS: Medikamente sind der bequeme Weg

Im Jahr 2011 wurde ADHS bei einer Dreiviertelmillion Menschen in Deutschland, davon bei 620.000 M?dchen und Jungen diagnostiziert. Bei Jungen wird die Diagnose dreimal h?ufiger gestellt als bei M?dchen und die H?lfte aller wird medikament?s - in der Regel mit Ritalin - behandelt. Ritalin ist ein Medikament, das auf das Gehirn wirkt und dort chemische Prozesse ver?ndert - im Grunde eine Droge oder ein Psychopharmakon mit erheblichen Nebenwirkungen. Seit 2006 ist die Diagnose ADHS um 42 Prozent gestiegen - bei r?ckl?ufigen Geburtenraten.
Was passiert hier? Haben wir immer mehr kranke Kinder?

Mehr

Gesundheit // 31. Januar 2013

Regierung streut Sand in die Augen bei Chefarztboni und Korruption

DIE LINKE unterst?tzt grunds?tzlich die Weiterentwicklung der Krebsregister und der Krebsfr?herkennung. Leider fehlt es im Gesetzentwurf an Konsequenz, um eine wirklich gute Datenbasis zur Bewertung der Krebstherapien und Krebsfr?herkennung zu erhalten. Die in ?nderungsantr?gen medientr?chtig vermarkteten ?nderungen auf Grund von Chefarztboni und Korruption im Gesundheitswesen sind wie Filmkulissen: vorne Pappe und nichts dahinter. So werden Patientinnen und Patienten nicht vor therapeutischen Entscheidungen, die durch pers?nliche finanzielle Vorteile der ?rzte gepr?gt sind, gesch?tzt.

Mehr

Video

Gesundheit // 18. Januar 2013

Korruption bestrafen und Klarheit schaffen

"Gerade im Gesundheitswesen, wo es um Gesundheit und Leben von Patienten geht, m?ssen sich alle Akteure vorbildlich verhalten. Daher muss die Politik klar regeln, wie sich ?rzte und andere Beteiligte verhalten m?ssen und Fehlverhalten unter Strafe stellen", sagt Martina Bunge zu dem Bekanntwerden von 53.000 F?llen von Fehlverhalten im Gesundheitswesen.

Mehr

Gesundheit // 16. Januar 2013

Verschriebene Medikamente sollen Patienten heilen und nicht schr?pfen

"Das Urteil des Verfassungsgerichts zur Kosten?bernahme nicht verschreibungspflichtiger Medikamente ist ein Auftrag an die Politik, Patientinnen und Patienten endlich wieder die vom Arzt verschriebenen Medikamente kostenfrei im Rahmen ihrer Krankenversicherung zur Verf?gung zu stellen. Alles andere kommt einem Misstrauensvotum gegen?ber den ?rzten und einer Bestrafung der Kranken gleich. Vom Arzt verschriebene Medikamente sollen die Patienten heilen und nicht schr?pfen", erkl?rt Martina Bunge zum Urteil des Verfassungsgerichts zu Kosten?bernahme von nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln.

Mehr

Gesundheit // 22. Dezember 2012

Bahr verschleiert Übergangsgelder der Vorstände der KZBV

"Die Aussage des Landessozialgerichts zu den Übergangsgeldern der Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin ist eindeutig: Übergangsgelder erfordern einen Übergang. Warum dies bei den Vorständen der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung nicht gilt, sollte Gesundheitsminister Bahr mal erklären." sagt Martina Bunge zum Urteil des Landessozialgerichts Brandenburg und der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Linksfraktion zu den Vorstandsgehältern der KZBV.

"Ein an die Öffentlichkeit geratener Brief des Vorsitzenden der Vertreterversammlung und die Kleine Anfrage machen deutlich, dass das Ministerium intensiv daran mitgewirkt hat, Übergangsgelder für die Vorsitzenden der KZBV zu verschleiern. Damit diese nicht so auffallen, sollen sie in Renten umgewandelt werden. Dabei handelt es sich um Übergangsgelder aus der letzten Amtsperiode der Vorständler, die allesamt im Amt geblieben sind. Neben dem unglaublichen Fakt, dass Übergangsgelder gewährt werden, ohne dass ein Übergang stattfand, sticht vor allem die Höhe der Übergangsgelder heraus. Es wurden für die letzte Amtszeit 3 Monatsgehälter pro Amtsjahr gewährt. Die daraus resultierenden 626.587 Euro übersteigen, die Übergangsgelder aus dem Urteil in Brandenburg um das 3 1/2 fache.

Dass sich das BMG als Verbündeter der Vorstände zeigt und mithilft, eine öffentliche Diskussion über hohe Vorstandsgelder zu verhindern, hat mehr als einen schlechten Nachgeschmack. Stattdessen brauchen wir gesetzliche Regelungen, die ein weiteres Hochschaukeln der Vorstandsgehälter verhindern."

Gesundheit // 20. Dezember 2012

Richtlinie zeigt Versagen von Schwarz-Gelb

„Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken hat einfach nur das umgesetzt, was Schwarz-Gelb vorgegeben hat. Somit zeigt die neue Bedarfsrichtlinie nicht die Schwäche der Selbstverwaltung, sondern das Versagen von Schwarz-Gelb“, sagt Martina Bunge zum heutigen Beschluss der Bedarfsplanungsrichtlinie im G-BA. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

Mehr

Gesundheit // 13. Dezember 2012

Lobbyismus einschränken

"Es ist wenig hilfreich, die Auswüchse des Lobbyismus zu verharmlosen. Das Problem ist doch, dass mächtige Interessensgruppen und Unternehmen in der Politik übermäßig viel Gehör finden und damit die Gesetzgebung bestimmen, obwohl dies oft gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung geht", sagt Martina Bunge zur Lobbyismusdebatte.

Mehr

Gesundheit // 12. Dezember 2012

Das Problem beim Lobbyismus ist nicht allein der kriminelle Datenklau

"Das Abfangen von E-Mails und geheimen Dokumenten aus Ministerien ist kriminell und muss von allen Beteiligten aufgeklärt werden. Das entscheidende Problem beim Lobbyismus ist aber nicht der kriminelle Datenklau. Denn es ist weniger skandalös, dass Lobbyisten erfahren, was geplant ist, als dass sie bestimmen, was getan wird. Aber gerade bei dieser Regierung und in diesem Ministerium schreiben die Lobbyisten teilweise die Gesetzentwürfe selbst", sagt Martina Bunge zur Spionage im Bundesgesundheitsministerium durch Lobbyvertreter.

Mehr

Gesundheit // 22. November 2012

Gesundheit ist keine Ware!

Im Wortlaut - Was ist systemrelevant?

"Mitte des 19. Jahrhunderts betrug die Lebenserwartung bei M?nnern 35,6 Jahre und bei Frauen 38,4 Jahre", schreibt Martina Bunge und erklärt, warum die Lebenserwartung seither durch Verbesserung der Lebensbedingungen und Gesundheitsfürderung gestiegen ist. Doch heute gewinnt die Krankheitswirtschaft immer mehr an Bedeutung. Und nach deren Logik "ist der beste Mensch derjenige, der lange, aber krank lebt". Krankheit schafft Profit, Gesundheit dagegen nicht.

Mehr

Gesundheit // 22. November 2012 // Bundestag

Eilverfahren hinter dem R?cken der ?ffentlichkeit

Rede zu Protokoll im Deutschen Bundestag zum Entwurf eines Gesetzes zur Regelung der betreuungsrechtlichen Einwilligung in eine ?rztliche Zwangsma?nahme

Die Regierungskoalition legt dem Parlament einen Gesetzentwurf zu Zwangsbehandlungen vor, der im Eilverfahren durch das Parlament gepeitscht werden soll. Nur zwei Gesetze wurde schneller verabschiedet. Beide zur Bankenrettung. Dabei ist keine Eile geboten. Chef?rzte sprechen davon, dass ein Gesetz zur Zwangsbehandlung gar nicht nötig sei, weil bereits seit einem Jahr wegen Urteilen des BGH in ihrer Klink keine Zwangsbehandlung mehr stattf?nden und sich danach die Versorgung eher verbessert als verschlechtert habe. Die Kleine Anfrage der LINKEN zu Zwangsbehandlungen zeigt gravierende, unverst?ndliche und willk?rliche Unterschiede zwischen den Bundesl?ndern, die unhinterfragt bleiben. DIE LINKE fordert eine offene Debatte zu diesem Thema und kein intransparentes Schnellverfahren.

Mehr

Gesundheit // 20. November 2012 // Bundestag

Die gute Nachricht lautet: Dies ist der letzte Haushalt von Schwarz-Gelb

F?r die Bundesregierung ist das Gesundheitssystem in erster Linie ein Wirtschaftsfaktor, ein Arbeitsmarkt bzw. ein Sektor, der zur Erh?hung des Bruttosozialprodukts beitr?gt. Nur so wird verst?ndlich, dass Schwarz-Gelb so wenig Interesse an der Gesundheit der Menschen hat. Gesundheitsf?rderung und Pr?vention tr?gt offensichtlich zu wenig zum Bruttosozialprodukt bei, daher unternimmt diese Regierung hier nichts. DIE LINKE fordert 1 Milliarde j?hrlich f?r Gesundheitsf?rderung und Pr?vention.

Video

Video

Radio Dreyeckland, Freiburg

Gesundheit // Dienstag // 13. November 2012

Interview mit Radio Dreyeckland: Gesetz zur Förderung des Absatzes der Pharmaindustrie ohne parlamentarische Debatte?

Folter, Tyrannei oder auch Pharmaabsatzförderungsgesetz bezeichnen Betroffenenverbände die Neuregelung der Zwangsbehandlung, die kurzerhand und ohne Debatte auf einen bereits im Bundestag verhandelten Gesetzesentwurf "aufgesetzt" werden soll.
Martina Bunge, Abgeordnete und Gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag hat - gemeinsam mit ihren Genoss_innen - zu diesem Thema kürzlich einen offenen Brief verfasst.

Abspielen

apotheke-adhoc.de

Gesundheit // Dienstag // 13. November 2012

Apotheker buhlen um Bunge

Berlin - Die Apotheker versuchen auf verschiedenen Wegen die Aufmerksamkeit der Politiker zu erlangen. Eine aktive Gruppe sucht nun den direkten Kontakt zur Linkspartei. Am 28. November werden sich Gunnar Witzmann und zwei Apotheker mit der gesundheitspolitischen Sprecherin der Fraktion, Dr. Martina Bunge, treffen. Die Apotheker wollen vor allem über die Rabattverträge sprechen.

Mehr

Gesundheit // 12. November 2012

Offener Brief an die rechtspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der anderen Fraktionen zu Zwangsbehandlungen

Die Mitglieder der Linksfraktion im Bundestag, Dr. Martina Bunge, Jens Petermann und Ilja Seifert sendeten heute einen offenen Brief an die rechtspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der anderen Fraktionen zum Thema Zwangsbehandlungen.

"Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihnen liegt der Entwurf einer Gesetzlichen Regelung zur Zwangsbehandlung als Änderungsantrag für den ?Entwurf eines Gesetzes zur Durchf?hrung des Haager übereinkommens vom 23. November 2007 über die internationale Geltendmachung der Unterhaltsanspräche von Kindern und anderen Familienangehörigen sowie zur Änderung von Vorschriften auf dem Gebiet des internationalen Unterhaltsverfahrensrechts? vor. Dieser wurde auch für die Rechtspolitikerinnen und ?politiker sehr kurzfristig angeh?ngt, so dass eine ausreichende Befassung kaum möglich war.
Zwangseinweisungen und Zwangsbehandlungen gehen mit erheblichen Einschränkungen der verbrieften Grundrechte von Menschen einher. Der Bundesgerichtshof hat in seinen zwei Beschl?ssen ...

Download (PDF)

Gesundheit // 07. November 2012

Patienten werden zu Verbrauchern degradiert

"Die Bundesregierung zeigt wieder einmal, dass die Gesundheit der Menschen für sie hinter den wirtschaftlichen Interessen von Ärzten und Medizinprodukteherstellern rangiert. Patienten werden zu Verbrauchern gemacht, die auf einem ausufernden Markt mit individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) mehr oder minder allein gelassen werden", sagt Martina Bunge zur Vorstellung der IGES-Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz zu IGeL.

Mehr

Gesundheit // 03. November 2012 // IM WORTLAUT

Solidarität darf nicht zum Fremdwort werden

Wenn Kranke, Alte und Arme zum Kostenrisiko werden. Ist die KKH Allianz ein Einzelfall?

Nun ist also über die KKH Allianz in der Fernsehsendung Frontal am 31.10.2012 bekannt geworden, dass diese langzeitig schwer kranke Versicherte bedrängt habe, ihre Krankenversicherung zu wechseln. Frontal und andere Medien empfanden das als skandalös, was es auch ist. Aber hochwahrscheinlich hätte das gleiche Vorgehen einer privaten Krankenversicherung kaum Schlagzeilen gemacht....

Mehr

Gesundheit // 01. November 2012 // IM WORTLAUT

Vertrauen in Organspende zurückgewinnen

Ab 1. November gilt bei Organspenden die so genannte Entscheidungslösung. Sie ist Ergebnis eines Kompromisses, der mehrheitlich von Abgordneten aller Fraktionen getragen wird. In der Bevölkerung herrscht große Verunsicherung. Um das Vertrauen der Menschen zurückzugewinnen, sind Transparenz, staatliche Kontrolle und ein solidarisches Gesundheitssystem unabdingbar, mahnt Martina Bunge.

(c) Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Mehr

Gesundheit // 01. November 2012

Bundesregierung treibt Krankenversicherungen zu Verzweiflungstaten

"Das Verhalten der KKH Allianz ist unverzeihlich und doch nur das Ergebnis einer Politik, die gesetzliche Krankenkassen mehr und mehr Privatunternehmen gleichstellt und in einen ruinösen und unfairen Wettbewerb zwingt. Die Folge sind solche Verzweiflungstaten." sagt Martina Bunge zur Sendung Frontal im ZDF, in der bekannt wurde, dass die KKH Allianz Versicherte in Telefonkontakten zum Versicherungswechsel bringen wollte. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: ...

Mehr

Gesundheit // 30. Oktober 2012

Zuerst die Praxisgebühr, dann alle Zuzahlungen abschaffen!!

Aktion vom campact.de: Praxisgebühr abschaffen!

Während die Krankenkassen auf Rekordüberschüssen sitzen, hält die Praxisgebühr Kranke mit wenig Geld von Arztbesuchen ab. Jetzt blockiert nur noch die Union die längst überfällige Abschaffung. Beim nächsten Koalitionsausschuss am 4. November wird entschieden.
Die Fakten zur Praxisgebühr liegen auf dem Tisch. Sie hat keine Steuerungswirkung, belastet allein die Kranken und besonders die Geringverdienerinnen und Geringverdiener und geht mit hohem bürokratischen Aufwand einher. Mit gesundem Menschenverstand kann man gar nicht zu einem anderen Schluss kommen, als die Abschaffung dieser unsinnigen und unsozialen Finanzierung zu fordern. Es ist schwer vorstellbar, dass es Fraktionen im Bundestag tatsächlich darum gehen könnte, allein die Kranken und besonders die Geringverdienenden zu belasten. Zu diesem Schluss muss man aber vordergründig kommen, wenn man nachverfolgt, wie vor allem die sich christlich nennenden Fraktionen an der Praxisgebühr festhalten. DIE LINKE hat die Praxisgebühr immer abgelehnt und ich unterstütze daher die Kampagne von Campact zur Abschaffung der Praxisgebühr. Die Abschaffung der Praxisgebühr ist aber nur der erste Schritt. DIE LINKE fordert die Abschaffung aller Zuzahlungen.

Jetzt den Appell von Campact.de unterzeichnen!

https://www.campact.de/praxisgebuehr/

Prävention // 25. Oktober 2012

Liebe SPD, gut gemeint reicht nicht!

Rede zu Protokoll zum Antrag der SPD Bundestagsdrucksache 17/10645 "Betroffenen Frauen nach dem Anti-D-Hilfegesetz zu mehr Verfahrenssicherheit und Transparenz verhelfen"

Natürlich ist DIE LINKE froh, wenn sich auch andere Fraktionen darum bemühen, endlich die Situation der Frauen mit Hepatitis C aufgrund der Anti-D-Prophylaxe zu verbessern. Leider bleibt die SPD mit ihrem Antrag hinter notwendigen und angemessenen Forderungen zurück, die in der Anhörung zum Antrag der Fraktion DIE LINKE zu Tage getreten sind. DIE LINKE fordert daher eine fraktionsübergreifende Initiative, in der Hoffnung, dass dabei mehr herauskommt als beim SPD Antrag und den Frauen endlich geholfen wird.

Mehr

Gesundheit // 25. Oktober 2012 // IM WORTLAUT

Die Praxisgebühr, rosarote Speerspitzen, grüne Scheinanträge und liberale Weihnachtsmänner

Wenn der Bundestag heute über die Abschaffung der Praxisgebühr berät, ist eines klar: "DIE LINKE hat noch als PDS die Einführung der Praxisgebühr abgelehnt und danach immer die Abschaffung gefordert", erinnert Martina Bunge. SPD und Grüne betreiben ein "politisches Schmierentheater, aber keine ehrliche Politik". CDU, CSU und FDP feilschen auf dem Koalitionsbasar: Nimmst Du mir die Praxisgebühr, gebe ich Dir das Betreuungsgeld...

Mehr

Prävention // 23. Oktober 2012

CSU-Vorschlag zur Diätprämie ist hanebüchen

"Dieser Vorschlag aus der CSU erinnert mich an Diäten aus Frauenzeitschriften, die erwiesenermaßen außer Jo-Jo-Effekten nichts bringen", kommentiert Martina Bunge den Vorschlag des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU, Johannes Singhammer, Prämien für Diäten auszuteilen.

Mehr

Gesundheit // 16. Oktober 2012

Praxisgebühr endlich vor dem Aus?

"Allmählich wird es eng für die ewigen Befürworter der unsozialen und unsinnigen Praxisgebühr. Da jetzt auch die bayrische CSU die Abschaffung nicht weiter verhindert und die Kanzlerin schwankt, ist zu hoffen, dass diese Abzocke demnächst ein Ende hat. DIE LINKE hat dies bereits in der letzten Legislaturperiode gefordert", sagt Martina Bunge mit Blick auf die nur auf den ersten Blick wundersame Wandlung des bayrischen Finanzministers Markus Söder. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter ...

Mehr

Letzte Aktualisierung: 14. June 2015
Downloads / Links

07. Oktober 2008

Fraktionsinterview zur Erhöhung des Krankenkassen- beitragssatzes
Audio:
MP3