Dr. Martina Bunge

Gesundheit // 21. November 2011

Geld regiert die Arztpraxen

?Was wir jetzt dringend brauchen ist ein Kurswechsel, hin zu einem System, das sich allein nach dem gesundheitlichen Bedarf richtet und nicht nach den Gewinnmöglichkeiten?, so Martina Bunge zu den Ergebnissen der Versichertenbefragung im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), nach der Ärzte den Versicherten immer häufiger Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) aufdr?ngen und gesetzlich Versicherte deutlich länger auf einen Termin warten als Privatversicherte. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: ...

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Gesundheit // 10. November 2011 // Thema

Organspende einfach erklärt

Das Projekt explainity erklärt kompelxe Themen einfach und anschaulich.

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Ärzte Zeitung online

Gesundheit // Montag // 05. November 2011

Wie viele Ärzte braucht Schleswig-Holstein tatsächlich?

L?BECK. Das Versorgungsstrukturgesetz wird den Ärztemangel nicht beheben können. Auch Krankenkassen erkennen Handlungsbedarf.

Dies wurde auf dem ersten norddeutschen Dialog der Barmer GEK in L?beck deutlich. Neu war, dass auch hochrangige Krankenkassenvertreter wie Claudia Korf, Barmer-Vorstandsbeauftragte beim Bund, öffentlich den Ärztemangel inzwischen nicht mehr klein reden.

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Deutsches Ärzteblatt

Prävention // Montag // 04. November 2011

Kommunen loben Berliner Plan zu Alkoholverbot für Jugendliche

D?sseldorf - Der Hauptgeschäftsführer des St?dte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, begrößt den Plan von SPD und CDU in Berlin für ein Verbot des Alkoholverkaufs an Jugendliche.

?Grundsätzlich ist überm??iger Alkoholkonsum Jugendlicher ein Problem, das zu Gewalt und Sachbeschädigung führt?, sagte Landsberg der D?sseldorfer Rheinischen Post vom Freitag.

Landsberg sagte, ein Verkaufsverbot für Alkohol an Minderjährige könne sinnvoll sein. ?Es m?sste aber auch richtig kontrolliert werden?, sagte er. ?Noch sinnvoller wäre aber ein generelles Alkoholverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie es dies in Hamburg bereits gibt?.

Bundespolitiker, Jugendschutzexperten und Verbandsvertreter sch?tzen die Erfolgschancen der Initiative aber gering ein. Statt im Alleingang ein eigenes Landesgesetz einführen zu wollen, sollten mit besseren Kontrollen die bestehenden Regelungen angewendet werden. Ohnehin wird bezweifelt, dass die Berliner Landesregierung eigenm?chtig das Jugendschutzgesetz ?ndern darf.

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Ärzte Zeitung online

Gesundheit // Montag // 02. November 2011

BKK für Heilberufe muss dicht machen

Der Beschluss steht fest: Die BKK für Heilberufe wird zum Jahresende geschlossen, teilte das Bundesversicherungsamt mit. Sie ist nach der City BKK die zweite Krankenkasse, die in diesem Jahr stirbt. Der Gesundheitsminister warnt vor einem neuen Desaster.
BONN/BERLIN (bee/n?s). Der Beschluss steht fest: Die BKK für Heilberufe wird zum Jahresende geschlossen, teilte das Bundesversicherungsamt (BVA) mit. Rund 80.000 Versicherte müssen sich nun eine neue Kassen suchen.

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Gesundheit // 02. November 2011

Kassensterben geht weiter

"Das Kassensterben geht weiter und sorgt vor allem bei kranken und Älteren Menschen für Angst und Unsicherheit. Schwarz-Gelb zerst?rt die Gesetzliche Krankenversicherung als verl?ssliche und vertrauensvolle Institution ", sagt Martina Bunge zur Schließung der BKK Heilberufe.

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Prävention // Montag // 29. Oktober 2011

Streitfrage: Sollen sogenannte harte Drogen legalisiert werden?

Auf ihrem Parteitag in Erfurt beschloss DIE LINKE unter anderem die Legalisierung bzw. die kontrollierte Abgabe sogenannter harter Drogen wie Heroin oder Kokain an S?chtige. Kurz darauf gab es Kritik von verschiedenen Seiten, auch innerhalb der Partei. Tats?chlich k?nnte der umstrittene Beschluss auch als Reaktion darauf verstanden werden, dass im gegenw?rtigen Deutschland die Verwendung von Rauschmitteln jeder Art zum Alltag gehört. Spuren ?harter? Drogen finden sich heute nicht nur auf dem Bahnhofsklo, sondern auch auf Bundestagstoiletten. Man k?nnte also fragen, ob es nicht an der Zeit wäre, Rauschmittelbenutzer zu entkriminalisieren und einen ?aufgeklärten Konsum? zu fordern. Doch bis heute setzt man auf die Polizei und nicht auf Gesundheitspolitik.
Angelika Graf, Drogenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion und Dr. Martina Bunge, gesundheitspolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag im Streitgespräch ...

Beitrag von Angelika Graf: Eine Crackpfeife ist kein Feierabendbier! (PDF)

Beitrag von Dr. Martina Bunge: Ein Rauschmittel ist kein Teufelszeug! (PDF)

Hamburger Abendblatt

Prävention // Montag // 22. Oktober 2011

Parteitag in Erfurt - Die Linke: Drogen legalisieren, Banken verstaatlichen

Erfurt. Der Linke-Parteitag hat seine Beratungen über sein Parteiprogramm ohne gr??ere Kontroversen abgeschlossen. Für Wirbel sorgte aber ein umstrittener Beschluss zur Drogenpolitik. Am Samstagmorgen hatten die Delegierten mehrheitlich dafür gestimmt, sich langfristig für eine Legalisierung aller Drogen - also auch von Heroin und Kokain - einzusetzen. Am Samstagabend relativierte der Parteitag auf Vorschlag von Parteichef Klaus Ernst diesen Beschluss. Die Endabstimmung über das neue Parteiprogramm ist für diesen Sonntag vorgesehen. Die Delegierten nahmen den Vorschlag von Ernst an, den Punkt Legalisierung aller Drogen zu erg?nzen um den Halbsatz: ?das bedeutet die Entkriminalisierung der Abh?ngigen und die Organisierung von Hilfe und einer legalen, kontrollierten Abgabe von Drogen an diese.? Seinen Vorschlag begründete Ernst damit, dass das Drogenthema in den Medien die anderen Beschl?sse des Parteitages überlagert habe. Einem Vorschlag des Parteivorstandes, nur weiche Drogen wie Haschisch zu legalisieren, war der Parteitag am Morgen nicht gefolgt.

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Pflege // 21. Oktober 2011

Gesundheit und Pflege solidarisch finanzieren

Während sich die Koalition?re nur streiten und diskutieren, ließen wir in diesem Jahr von einem unabhängigen Gutachter die Potenziale berechnen, die unser Konzept hat. Der Berechnung wurde ein makro?konomisches Simulationsmodell mit 811 Gleichungen, allein 155 für das Submodell Gesundheits?konomie, zugrunde gelegt. Wir haben darin 50 Jahre St?tzzeitr?ume und Mehrrundeneffekte berücksichtigt. Bei der Pflege haben wir nicht, wie es bei der Gesundheit der Fall war, das Niveau bei der Versorgung eins zu eins beibehalten, sondern wir haben auch noch ein Sofortprogramm eingetaktet, durch das der Preisverlust in Höhe von 15 Prozent seit 1995 ausgeglichen werden soll und in dem die Sachleistungen um 25 Prozent höher liegen. Dies ist der dringende Handlungsbedarf, der sich ergibt, bevor Sie es schaffen, die neue Pflegedefinition umzusetzen.

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ABDA - Bundesverband Deutscher Apothekerverbände

Gesundheit // Donnerstag // 06. Oktober 2011

Deutscher Apothekertag 2011 - Politiker für mehr Heilberuf und gegen Pick-up-Stellen

Politiker verschiedener Parteien pl?dieren für eine St?rkung des Apothekers als Heilberufler und sprechen sich gegen die so genannten Pick-up-Stellen aus. Das verdeutlichten die Gru?worte zur Eröffnung des Deutschen Apothekertages 2011 in D?sseldorf. Auch das ?Zukunftskonzept Arzneimittelversorgung? von ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV) wurde von den Rednern aus Bund und Land als richtungsweisend beschrieben.

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ABDA-Seite zum Apothekertag 2011

Gru?wort von Martina Bunge auf dem Apothekertag 2011 (PDF)

Gesundheit // 26. September 2011

Organspende darf kein Vehikel für elektronische Gesundheitskarte sein

?Die Information über die Bereitschaft zur Organspende kann ebenso gut auf der derzeitigen Versichertenkarte gespeichert werden. Die e-card ist dafür nicht nötig. Bahr missbraucht das Thema Organspende als Vehikel, um die e-card flächendeckend einführen zu können?, sagt Martina Bunge zu Vorst??en des Gesundheitsministers Bahr, die Krankenkassen und die e-card in die Abfrage der Bereitschaft zur Organspende einzubeziehen.

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Gesundheit // 23. September 2011

Vollmundige Ankündigungen und keine, falsche oder nur halbherzige Taten

Das Versorgungsstrukturgesetz k?ndigt an, die gesundheitliche Versorgung der Menschen zu verbessern. Aber zum einen engt die Bundesregierung die Versorgung allein auf ambulante ?rztinnen und Ärzte ein und zum anderen versorgt sie zwar diese Ärzteschaft, aber verbessert die ambulante ?rztliche Versorgung der Menschen nicht. Weder hat sie vern?nftige Regelungen gegen Unterversorgung noch tut sie etwas gegen überversorgung. Bei alledem operiert die Bundesregierung weiterhin mit veralteten, nie wissenschaftlich unterlegten Bedarfszahlen aus dem Jahre 1990. Das erste Mal überhaupt hat das Finanzministerium in starker weise Einfluss auf ein Gesundheitsgesetz genommen. Durch die Einf?hrung der Kopfpauschale mit dem Sozialausgleich nimmt der Finanzminister direkt Einfluss auf die Gesundheitsausgaben. Und die Entscheidung, ob Geld in Banken oder in die medizinische Versorgung investiert wird, fällt bei dieser Regierung immer zugunsten der Banken aus.

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Gesundheit // 22. September 2011

IGeL sind Geschäft mit der Angst

?Medizinisch nicht begründete Leistungen werden in Arztpraxen zunehmend zum Geschäftsmodell. Oft ist das ein Geschäft mit der Sorge der Patienten um ihre Gesundheit. Dieser Zustand ist unhaltbar und muss beendet werden?, sagt Martina Bunge mit Blick auf den Vorstoß des GKV-Spitzenverbands, individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) zu beschr?nken.

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Gesundheit // 21. September 2011

Erforderliche Bewilligung von Mutter-/Vater-Kind-Ma?nahmen gew?hrleisten

zu Protokoll gegeben
Mutter-/Vater Kind Ma?nahmen stellen eine wichtige Möglichkeit dar, M?tter und V?ter zu unterstützen, sich und die Kinder gesund zu erhalten. Deshalb wurden sie mit dem GKV-Finanzierungsgesetz zur Regelleistung der Kassen gemacht. Danach wurden tatsächlich mehr Kuren bewilligt. Seit letztem Jahr - zeitgleich mit der Einf?hrung der Zusatzbeiträge - nahmen die Bewilligungen wieder ab. Der Bundesrechnungshof stellte fest, dass das Bewilligungsverfahren der Krankenkassen nicht den notwendigen Standards entspricht und empfahl auch gesetzlche Klarstellungen. Alle anderen Fraktionen wollen das Problem l?sen, in dem sie den Ball zu den Kassen zurückspielen. Nur DIE LINKE fordert mit ihrem Antrag die empfohlene gesetzliche Klarstellung.

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Gesundheit // 20. September 2011

neuer Newsletter Gesundheit, Pflege und Behindertenpolitik

Erst sollte sie im Fr?hjahr kommen, dann im Sommer und dann in dieser Woche: Die Pflegereform. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat auch den jüngsten Termin platzen lassen.  "Nachdem Gesundheitsminister Bahr offenbar Fracksausen bekommt und wieder einmal die Eckpunkte für die Pflegereform verschiebt, sattelt die CDU bereits das falsche Pferd ", kommentiert Kathrin Senger-Sch?fer.
Aus dem Inhalt:
- Studie beweist: Zukunftsfeste Finanzierung für Gesundheit und Pflege ist möglich
- Stimmen zur Studie
- Deckelung von Reha-Leistungen in der GRV aufheben - Reha am Bedarf ausrichten
- Erfolgreiche Veranstaltung zur Pflegefinanzierung
- Schwarz-Gelb treibt Zwei-Klassen-Medizin voran
- Sch?uble stellt Bahr ein Bein
- Gesundheitskarte kann ausgebremst werden
- Bearbeitungszeiten bei der Ausstellung des Schwerbehindertenausweises verk?rzen
- Fauler Kompromiss mit der PKV

Newsletter auf linksfraktion.de

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Gesundheit // Samstag // 10. September 2011

Vollversicherung in der Pflege - LINKE diskutiert über Modellrechnung

Die von der Linken angestrebte solidarische Bürgerversicherung soll es auch für die Pflege geben.
Auf einer Veranstaltung der Linksfraktion im Bundestag und der Rosa-Luxemburg-Stiftung diskutierten am Donnerstag in Berlin Vertreter aus Politik, Gewerkschaften und Wissenschaft das Pflegekonzept der LINKEN. Danach sollen die Sachleistungen für die ambulante, station?re und teilstation?re Pflege um 25 Prozent erhöht werden. Die Finanzierung wäre durch Einbeziehung aller bisher privat versicherten Lohnabh?ngigen, Beamten und Selbstständigen deutlich gestärkt, zumal weitere Einkommen wie Zins- und Kapitalerträge belastet werden sollen.

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Gesundheit // 06. September 2011

PKV abschaffen statt neues Honorarsystem einführen

?Karl Lauterbachs Vorstoß, die Arzthonorare für Privat- und Kassenpatienten anzugleichen, ist nur ein potemkinsches Dorf: Schöne Fassade, nichts dahinter. Wenn man die Zwei-Klassen-Medizin mit ungerechten Wartezeiten für Kassenpatienten ernsthaft abschaffen will, kommt man um die Abschaffung der Privaten Krankenversicherung als Vollversicherung, so wie es das Konzept der solidarischen Bürgerversicherung der LINKEN vorsieht, nicht herum. Alles andere ist leeres Gerede?, so Martina Bunge mit Blick auf den neuesten Vorschlag des SPD-Gesundheitsexperten. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: ...

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Gesundheit // 01. September 2011

Linksfration stellt Studie zur Bürgerinnen- und Bürgerversicherung vor

Eine hochwertige Gesundheitsversorgung für alle ist finanzierbar. Die solidarische Bürgerinnen- und Bürgerversicherung der Fraktion DIE LINKE führt zur Absenkung des Beitragssatzes in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) um rund ein Drittel auf 10,5 Prozent. Dieser Effekt wird erreicht trotz Abschaffung von Zuzahlungen, Praxisgebühren und Zusatzbeiträgen. Insbesondere die kleinen und mittleren Einkommen werden entlastet.?In der Pflegeversicherung bietet die Bürgerinnen- und Bürgerversicherung eine stabile Finanzierungsgrundlage und Spielraum für Leistungsverbesserungen. ?Au?erdem werden durch die St?rkung der Binnenkaufkraft positive wirtschaftliche Impulse gesetzt und neue Arbeitsplätze geschaffen....

Beschluss der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag vom 26.08.2011

Gesundheit // 18. August 2011

Allen privatversicherten Hartz IV-Beziehern müssen ungerechte Beiträge erstattet werden

?Das ist ein fauler Kompromiss zwischen Gesundheitsminister Bahr und der Versicherungswirtschaft. Privatversicherte Hartz IV-Bezieher haben die Fehler der Politik ausbaden müssen und ihre Beiträge an die Privatversicherungen nicht komplett ersetzt bekommen. Diese ungerechtfertigten Belastungen müssen allen privatversicherten Hartz IV-Beziehern r?ckwirkend erstattet werden?, fordert Martina Bunge angesichts des Kompromisses des Ministers mit den Privatversicherungen, nach denen diese den Versicherten die Schulden erlassen sollen und im Gegenzug dann künftig die ARGEn die Beiträge direkt an die Versicherungen zu zahlen haben. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: ...

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Ärzte Zeitung online

Gesundheit // Montag // 04. August 2011

Punktsieg für Minister Bahr

Viel wurde diskutiert über das Versorgungsgesetz - Kritiker lauerten hinter jeder Ecke. Auf der Zielgeraden fiel dem Gesundheitsminister sogar der Koalitionspartner in den Rücken. Doch Daniel Bahr hat sich durchgesetzt - auch wenn er die eine oder andere Kr?te schlucken musste.
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Wegen des darin formulierten Finanzierungsvorbehaltes, k?men Leistungsk?rzungen auf die Versicherten zu. Damit werde aus dem Versorgungsgesetz ein  "Minderversorgungsgesetz ", sagt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion  "Die Linke ", Martina Bunge.

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Der Tagesspiegel

Gesundheit // Montag // 03. August 2011

Kabinett billigt Gesetzentwurf gegen Landarzt-Mangel

Mit der Aussicht auf bessere Bezahlung will die Bundesregierung junge Mediziner aufs Land locken. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzentwurf gebilligt.
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Die Gesundheitspolitiker der Opposition äußerten scharfe Kritik am Gesetzentwurf. Die Gesundheitsversorgung werde sich nicht verbessern, aber die Versicherten müssten mit steigenden Kosten rechnen, sagte Marlies Volkmer (SPD). Martina Bunge von der Linken wies auf Studien hin, die belegten, dass höhere Honorare Ärzte nicht dazu bewegten, aufs Land zu ziehen. Zudem werde eine Konkurrenz der Bundesländer um Ärzte entfacht. Auch die Grünen warnten vor erheblichen Mehrausgaben, die alleine von den Versicherten getragen werden müssten.

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Ärzte Zeitung online

Gesundheit // Montag // 03. August 2011

Bahrs Ärztegesetz erh?lt den Segen

Lange wurde diskutiert, nun ist Daniel Bahrs Gesundheitsreform einen Schritt weiter - das Kabinett hat ihm am Mittwoch seinen Segen erteilt. Doch noch muss das Gesetz durch das Parlament und Kritiker gibt es zuhauf.
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Wirkungslos, falsch, unzureichend, ungerecht " lautet das Fazit der gesundheitspolitischen Sprecherin der Fraktion  "Die Linken " Martina Bunge. Die Regierung setze vor allem auf mehr Geld für Ärzte, kritisierte Bunge.
Die Regionalisierung der der Ärztehonorierung entfache einen Wettbewerb der Länder um die Ärzte. Die Versorgung h?nge künftig noch stärker vom Bundesland ab. Richtige Ans?tze seien nicht zu Ende gedacht und mit  "unwirksamen Kann-Regelungen " versehen worden, sagte Bunge. Ein Beispiel sei die Möglichkeit, in überversorgten Gebieten die Zulassungen zu befristen.

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junge Welt

Gesundheit // Montag // 03. August 2011

Fürderung für PraxisÄrzte

Versorgungsgesetz bevorteilt niedergelassene Mediziner. Im Gegenzug wird Sozialausgleich für gesetzlich Versicherte ausgehebelt
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De facto hie?e das, die Patienten müssen die neuen Boni für Ärzte begleichen. ?Dann zahlen alle Versicherten, auch diejenigen, die einen Sozialausgleich benötigen, die Mehrausgaben für Ärzte mit höheren Belastungen und Leistungsk?rzungen?, warnte die gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Die Linke, Martina Bunge, gegenüber junge Welt. ?So wird aus dem sogenannten Versorgungsgesetz endgültig ein Minderversorgungsgesetz.? ...

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Gesundheit // 03. August 2011

Versorgungsgesetz krankt an allen Ecken und Kanten

?Wirkungslos, falsch, unzureichend, ungerecht - dieses Versorgungsgesetz krankt an allen Ecken und Kanten und hat seinen Namen nicht verdient. Es ist höchstens ein Ärztebegl?ckungspaket auf Kosten der Versicherten?, beurteilt Martina Bunge den Kabinettsentwurf der Bundesregierung zum Versorgungsgesetz.

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Gesundheit // 18. Juli 2011

Interview der Woche:  "Die Attraktivit?t des Landarztberufs muss gesteigert werden "

Martina Bunge, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, über den vermeintlichen Ärztemangel, Versorgungsengp?sse auf dem Land und das geplante Versorgungsgesetz der Bundesregierung ...

http://linksfraktion.de

Letzte Aktualisierung: 14. June 2015
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07. Oktober 2008

Fraktionsinterview zur Erhöhung des Krankenkassen- beitragssatzes
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