Dr. Martina Bunge
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Gesundheit // Dienstag // 22. Februar 2011

Pl?doyer für staatlichen Einfluss auf Preise

In Apotheken kollidieren derzeit die bereits seit längerer Zeit zu erfüllenden Rabattverträge und die ab diesem Jahr geltende Packungsgrüßenverordnung. Ersterer zufolge darf der Apotheker an einen Patienten nur den verordneten Wirkstoff des Produzenten herausgeben, mit dem die jeweilige Krankenkasse einen Vertrag geschlossen hat, doch oft bietet dieser die vom Arzt aufgeschriebene Packungsgr??e nicht.
Durch mehrere Veröffentlichungen auch in der SVZ aufmerksam gemacht, bat Dr. Martina Bunge, Bundestagsabgeordnete der Linken und Mitglied des Gesundheitsausschusses, um ein Gespräch mit Kreisvertrauens-apotheker Wolfgang Zimmermann. Dabei brachte Christel Johanns, Präsidentin der Apothekerkammer Mecklenburg-Vorpommern, die Problematik so auf den Punkt: ?Wei? ist plätzlich braun, die Form komplett anders. Deshalb kommen gerade die Älteren Leute zu uns und wir - obwohl zu null Prozent an der Ursache beteiligt - müssen versuchen zu erkl?ren. Wir helfen, aber aus Unsicherheit haben Patienten zum Beispiel schon versucht, das Pr?parat wegen seines jetzt ver?nderten Aussehens zu zerteilen, woraufhin die Medikamente zerbr?selt sind. Dies geföhrdet die korrekte Einnahme und birgt ein enormes Risikopotential. Ich wage nicht einzusch?tzen, wie viele Folgeerkrankungen so zustande kommen.? Dass alles bezahlbar bleiben müsse, verkomme zu einem Lippenbekenntnis.

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Gesundheit // 07. Februar 2011

Im Politiktheater bleibt für Versicherte und Patienten alles beim Alten

?Die Zweiklassenbehandlung zwischen privat und gesetzlich Versicherten muss ein Ende haben. Die Vorschl?ge der SPD, Ärzten und Krankenhäusern mit Geldstrafen zu drohen, sind dafür ungeeignet. Das ist nur schlechtes Politiktheater. Wenn man die Zweiklassen-Medizin abschaffen will, muss man die privaten Vollversicherungen abschaffen?, erklärt Martina Bunge zum Gesetzentwurf der SPD zur medizinischen Versorgung.

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Gesundheit // 03. Februar 2011

Spahn operiert an falscher Stelle

?Nichts spricht dagegen, Zwei-Bett-Zimmer zur Regel zu machen. Dafür jedoch die Krankenhäuser zu Einsparungen zu zwingen, die dann zu Lasten der Versorgung gehen, ist fahrlässig. Herrn Spahn ist offensichtlich eine populistische Forderung wichtiger als eine gute Versorgung?, so Martina Bunge zur Forderung vom gesundheitspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion Jens Spahn, Krankenhäuser für Mehrbettzimmer finanziell zu bestrafen.

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Gesundheit // 27. Januar 2011

Armut macht krank - Praxisgebühren und Zuzahlungen abschaffen

Die Fraktion DIE LINKE hat eine große Anfrage an die Bundesregerung gestellt zur sozialen Ungleichheit und Gesundheit (Btg. Drs.: 17/4332). Auf 209 Fragen hat die Bundesregierung teilweise nur unzureichend geantwortet, musste aber eingestehen, dass in Deutschland ein enger Zusammenhang zwischen Armut, Gesundheit und Lebenserwartung besteht. Wer arm ist, ist kr?nker und stirbt früher. Praxisgebühren und Zuzahlungen stellen insbesondere für Menschen mit geringem Einkommen ein hohe H?rde beim Zugang zu Gesundheitsleistungen dar. Damit wird das Gesundheitssystem selbst zu einer Ursache für unterschiedliche Gesundheitschancen von armen und reichen Menschen. Daher müssen sie abgeschafft werden. Dass Einkommen über 3712.50 Euro nicht für Krankenkassenbeiträge herangezogen werden, ist willk?rlich und bevorteilt Menschen mit hohem Einkommen. DIE LINKE fordert in einem ersten Schritt die Anhebung dieser Grenze (Beitragsbemessungsgrenze) auf 5500 Euro. Damit wäre die Abschaffung der Praxisgebühren und Zuzahlungen gegenfinanziert.

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Die Antwort der Bundesregierung auf die Gro?e Anfrage (Btg. Drs.: 17/4332) als PDF

Gesundheit // 27. Januar 2011

Startchancen der Allerkleinsten geföhrdet

?Die klagenden Kliniken gef?hrden wegen Eigeninteressen die Startchancen der Allerkleinsten. Hier rangieren offensichtlich finanzielle Interessen oder falscher Ehrgeiz vor dem Wohl der Fr?hstgeborenen. Das ist skandal?s?, teilt Martina Bunge angesichts des vorl?ufigen Stopps der Mindestmengenregelung zu Fr?hgeborenen des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) durch das Landessozialgericht Brandenburg mit.

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Gesundheit // 26. Januar 2011

Solidarische Bürgerversicherung statt unsozialem Schnellschuss

?Die übersch?sse in der gesetzlichen Krankenversicherung zeigen erneut, dass der unbedachte Kopfpauschalenschnellschuss nicht nur unsozial, sondern unnötig war?, teilt Martina Bunge zu den gesch?tzten überschüssen im Gesundheitsfonds mit.

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Gesundheit // 18. Januar 2011

Krankenhauskeime wirksam bekämpfen

"Um die unhaltbaren Zustände in unseren Krankenhäusern zu beseitigen, brauchen wir ausgebildetes Fachpersonal für Hygiene, genügend Personal für eine gute und vor allem sorgf?ltige Arbeit, einen besseren Umgang mit Antibiotika und endlich eine strengere Meldepflicht bei Infektionen ", so Martina Bunge angesichts der Tatsache, dass in Deutschland mehr Menschen an Krankenhauskeimen sterben als an den Folgen von Verkehrsunf?llen, illegalen Drogen, AIDS und Selbstt?tungen zusammen. DIE LINKE werde einen entsprechenden Antrag in den Bundestag einbringen ...

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Berliner Morgenpost

Gesundheit // Dienstag // 18. Januar 2011

Transplantation - Wenn das Gl?ck des Lebens die Niere eines Fremden ist

"Es war wie ein Geschenk. Es war so unwirklich, dass ich es kaum glauben konnte, als das Krankenhaus anrief und sagte, wir haben eine Niere für Sie ", beschreibt Sebastian Rosmus seine Gef?hle, als er die Nachricht bekam, dass für ihn eine Spenderniere gefunden worden sei. 2009 war das, nachdem er fast acht Jahre gewartet hatte.  "Ich f?hle mich seither wieder so viel stärker und leistungsfähiger.
...
Nahezu deckungsgleich stimmt die Linke-Gesundheitspolitikerin Martina Bunge mit Kauders Vorschlag überein:  "Ich war schon immer der Meinung, dass man sich in dieser heiklen Frage einmal im Leben positionieren muss. " Sie sei zwar eher eine Vertreterin der Widerspruchsl?sung, aber die Lösung des Unionsfraktionschefs mit dem Eintrag einer Willenserkl?rung in ein Personaldokument sei ein Schritt in die richtige Richtung, so Bunge.

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Gesundheit // 17. Januar 2011

Kontraste: Hartz IV - Privatversicherte unter Existenzminimum

Wenn privat Krankenversicherte Pleite gehen und Hartz IV beantragen müssen, kann es sein, dass ihnen nicht einmal das Existenzminimum bleibt. Denn für sie zahlt der Staat nur einen Teil der Krankenversicherung.
Vor den deutschen Sozialgerichten t?rmen sich zurzeit die Klagen von Hartz-IV-Empfängern. Der Grund: Die Regelungen zu Hartz-IV sind häufig ganz unklar definiert oder sogar voller Widerspräche. Die Justiz- und Sozialminister aller Länder haben den Bund deshalb k?rzlich sogar aufgefordert, das dringend zu ?ndern. Doch nichts passiert. Dabei ist die Not groß. Vor allem Hartz-IV-Empfänger, so stellten wir fest, die eine private Krankenversicherung haben, fallen in ein tiefes Loch.

Beitrag auf www.rrb-online.de

Gesundheit // 15. Dezember 2010

SPD verabschiedet sich von der Bürgerversicherung

?Die SPD rudert zurück. Sie will mehr Steuergelder im Gesundheitssystem und Kapitaleinkommen und Privatversicherung schonen. Die SPD folgt nun der falschen Logik von Schwarz-Gelb und verabschiedet sich von der Bürgerversicherung?, erklärt Martina Bunge zum Umschwung der SPD bez?glich der Bürgerversicherung. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE führt fort: ...

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Gesundheit // 09. Dezember 2010

Bodenspekulationen verhindern statt Alteigent?mer einseitig zu beg?nstigen

Die schwarz-gelben Koalition im Bundestag beschleunigt durch ihren Gesetzentwurf die Spekulation von land- und forstwirtschaftlichen Fl?chen in den neuen Bundesländern. Durch das eingebrachte Gesetz profitieren vor allem die Alteigent?mer von der über die Bodenverwertungsund verwaltungs GmbH (kurz: BVVB) staatlich organisierten Bodenspekulation. Die Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der Fraktion DIE LINKE im Bundestag lehnt dies ab. ?Wir fordern stattdessen Sofortma?nahmen gegen Bodenspekulationen und die kostenfreie übergabe der ehemals volkseigenen BVVGFl?chen an die Bundesländer. Der Mecklenburgische CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg sieht sich und seine Fraktion nicht in der Verantwortung und verweist auf laufende Verträge. Das ist ein Hohn für die Landwirtschaft in MV.? ...

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Gesundheit // 08. Dezember 2010

Neue Ausgabe Querblick: Gesundheit und Geschlecht

Die neue Ausgabe des Querblick - Infoblatt für feministische Politik und Geschlechtergerechtigkeit der Fraktion - dreht sich um das Thema Gesundheit. Beim erfolgreichen Kampf gegen Leiharbeit in einem Essener Klinikum, bei unseren Gegenvorschlägen zur unsolidarischen Neuregelung der Krankenkassenfinanzierung, beim Thema Pflege: die Lebenswirklichkeit von Frauen spielt stets eine Rolle. Wir machen sie sichtbar.
Beitrag von Martina Bunge: Politik ohne Visionen kann keine Lösungen bieten - Wie eine solidarisch-gerechte Gesundheitspolitik aussehen sollte ...

zur aktuellen Ausgabe auf linksfraktion.de

Gesundheit // 01. Dezember 2010

Hebammen ordentlich honorieren

?Eine flächendeckende Versorgung mit Geburtshilfe und Hebammenhilfe und damit ein existenzsicherndes Einkommen für Hebammen muss endlich sichergestellt werden. Mit Bedauern der Honorarsituation allein ist niemandem geholfen?, so Martina Bunge anlässlich der Ablehnung eines Antrages der Linksfraktion zu den Hebammenhonoraren heute im Gesundheitsausschuss. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: ...

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Gesundheit // 22. November 2010

Weltgesundheitsbericht ist schallende Ohrfeige für Gesundheitspolitik der Bundesregierung

?Obschon viele Länder versuchen, unserem bewährten Solidarsystem näherzukommen und die WHO mehr Solidarität fordert, zerschl?gt Schwarz-Gelb genau dieses Solidarsystem. Dieser Bericht ist eine schallende Ohrfeige für die Bundesregierung?, so Martina Bunge zum Weltgesundheitsbericht der WHO.

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Gesundheit // 12. November 2010

Schwarz-Gelbe Gesundheitsreform geföhrdet medizinische Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern

?Die Bundesregierung hat heute die Kopfpauschale durch die Hintert?r eingefährt. Die Versicherten müssen alle künftigen Kostensteigerungen allein tragen und niedrige Einkommen werden stärker belastet als hohe. Das ist zutiefst unsozial. Schwarz-Gelb zerschl?gt die soldarische Krankenversicherung.?, so Dr. Martina Bunge zur heutigen Abstimmung im Bundestag über dem GKV-Finanzierungsgesetz. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion weiter:

?Die Kopfpauschale in Form der verschörften Zusatzbeiträge ist eine Zeitbombe, die bereits 2020 schon 100 Euro, im Monat, betragen werden. Der sogenannte Sozialausgleich ist dann nicht mehr finanzierbar und damit ein ungedeckter Scheck in die Zukunft. Nutznie?er dieser schwarz-gelben Gesundheitspolitik sind allein die Privatversicherungen, die Arbeitgeber und die Pharmakonzerne. Zudem habe ich das Gesetz abgelehnt, weil die Bundesregierung eine gleichgute Gesundheitsversorgung im Osten und Westen ...

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Meine pers?nliche Erkl?rung zur Abstimmung im Bundestag: Download (PDF)

Rede von Gregor Gysi in der Debatte: VIDEO auf youtube

Mittendrin

Gesundheit // Montag // 08. November 2010

Die Solidarität wird zu Grabe getragen - Rösler greift in unsere Taschen

Informationen des Bezirksvorstandes und der BVV-Fraktion DIE LINKE Berlin-Mitte
Nun liegen die schwarz-gelben Gesundheitspläne offiziell dem Parlament vor. Mit dieser sogenannten Reform ist scheinbar nur ein kleiner Schritt getan - aber sie wirkt mit Verz?gerung. Sie ist eine Zeitbombe, die erst in Zukunft richtig explodiert. Wer bereits das Ticken des Z?nders für das Ergebnis h?lt, der irrt. Zum 1. Januar 2011 steigen zunächst die Beiträge von 14,9 auf 15,5 Prozent. Die Versicherten zahlen davon 8,2 Prozent die Arbeitgeber nur 7,3 Prozent. Diese Beiträge sollen künftig nicht mehr steigen. Alle Kostensteigerungen sollen durch Zusatzbeiträge allein von den Versicherten, also ohne die Arbeitgeber, getragen werden. Das ist faktisch eine wachsende Kopfpauschale  ...

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Gesundheit // 02. November 2010

Streik zu Lasten der Kranken

"Die Kassenzahn?rztliche Bundesvereinigung setzt den Trend der Mediziner fort, ihre Interessen auf Kosten der Kranken durchsetzen zu wollen. Wenn man keine Patienten behandeln will, sollte man nicht Zahnarzt oder Arzt werden ", so Martina Bunge zur Warnung der Kassenzahn?rztlichen Bundesvereinigung (KZBV), das Budget vieler ZahnÄrzte für das laufende Jahr sei bereits aufgebraucht.

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Gesundheit // 01. November 2010

Medizinische Versorgung auf dem Land muss umgehend verbessert werden

"Ein Hausarzt auf dem Land muss oft doppelt so viele Einwohner versorgen wie in der Stadt. In den Villengegenden gibt es Ärzte T?r an T?r, während sie in sozialen Brennpunkten gesucht werden müssen. Diese Probleme müssen umgehend angegangen und nicht wieder mit Geheimkommissionen auf die lange Bank geschoben werden?, so Martina Bunge zur Forderung des St?dte- und Gemeindebundes nach mehr Ärzten auf dem Land. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:  ...

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Gesundheit // 27. Oktober 2010

Der Bundesregierung sind die Hebammen egal

?Die Bundesregierung zeigt erneut, dass ihr die Hebammen egal sind. Sie ist auf diesem Auge blind. Eine solche Antwort zur ?rztlicher Versorgung oder zu ?rztlichen Honoraren hätte es nie gegeben. Aber es handelt sich eben um Hebammen und nicht um die ?bliche schwarz-gelbe Klientel.? teilt Martina Bunge zu der Antwort auf die der kleinen Anfrage der Fraktion DIE LINKE (Bt.Drs. 17/3255) zur Lage der Hebammen mit. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: ...

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Gesundheit // Dienstag // 26. Oktober 2010

Patient als Melkkuh der Krankenversicherung

... Martina Bunge von der Fraktion DIE LINKE im Bundestag spricht von der Zerstörung der solidarischen Krankenversicherung als Garant einer umfassenden Gesundheitsversorgung. Die Arbeitgeber würden von künftigen Kostensteigerungen befreit, die Private Krankenversicherung (PKV) bekomme mehr Gutverdiener und Arzneimittelrabatte und die Ärzteschaft ihre ersehnten Vorkasse.
Die Regierung stärke mit ihrem Gesetz die PKV, erklärt Thomas Ballast, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Ersatzkassen. Nach seiner Erwartung k?nnten 2011 etwa 100 000 GKV-Versicherte zu den Privaten wechseln und das solidarische System noch mehr schw?chen. Die PKV hingegen ...

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Gesundheit // 25. Oktober 2010

Bundesregierung zerst?rt die solidarische Krankenversicherung

?Der Gesetzentwurf ist weder nachhaltig noch sozial ausgewogen: Die Kopfpauschale durch die Hintert?r belastet die sozial Benachteiligten, die Arbeitnehmer und die Rentner. Dieses Gesetz zerst?rt schon in wenigen Jahren den Garanten für eine umfassende Gesundheitsversorgung, die solidarische Krankenversicherung?, erklärt Martina Bunge anlässlich der Anhörung zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Finanzierung des Gesundheitssystems.

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Gesundheit // 08. Oktober 2010

Schwarz-gelbe Gesundheitsreform zerst?rt das Vertrauen der Menschen in die Politik

"80 Prozent der Menschen lehnen die schwarz-gelbe Gesundheitspolitik ab, nur 16 Prozent stimmen zu. Wer meint, mit Klientelpolitik gegen die Interessen der Menschen durchregieren zu können, zerst?rt das Vertrauen der Menschen in die Politik ", teilt Martina Bunge anlässlich des Deutschlandtrends der ARD zur Gesundheitspolitik mit.

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PZ - Pharmazeutische Zeitung online

Gesundheit // Donnerstag // 07. Oktober 2010

AMNOG: Ministerium in der Feinjustierung

Ja zur inhabergefährten Apotheke und zur flächendeckenden Arzneimittelversorgung, nein zu Pick-up-Stellen: Diese Positionen unterstrichen fast alle Gru?redner bei der Eröffnung des Deutschen Apothekertags.
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Als Verfechter der flächendeckenden Arzneimittelversorgung und der inhabergefährten Apotheke positionierte Dr. Martina Bunge von der Bundestagsfraktion Die Linke ihre Partei. Sie beklagte einen Paradigmenwechsel: weg von der Solidarität und hin zur sogenannten Eigenvorsorge. Die Solidarität zwischen Arm und Reich sei bereits stark eingeschr?nkt. Zum Thema Pick-up schlug sie pragmatisch vor: Wenn der Arzneimittelversand auf rezeptpflichtige Arzneimittel beschr?nkt werde, sei das Pick-up-Problem sofort geläst.

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focus online

Gesundheit // Donnerstag // 30. September 2010

Gesundheitsreform - Keine Zusatzbeiträge auf breiter Front?

... Die Linken-Gesundheitsexpertin Martina Bunge sagte: ?Ihr Gesetzentwurf soll die Solidarität endgültig zu Grabe tragen.? Versicherte würden dreifach belastet: über die Beitragserhöhung, über den Zusatzbeitrag von bis zu zwei Prozent des Einkommens und über die Steuer zur Finanzierung des Sozialausgleichs. Letztlich diene die gesamte Reform dazu, ?die Kopfpauschale durch die Hintert?r? einzuführen.

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Gesundheit // 30. September 2010

Mit dieser Gesundheitsreform wird die Solidarität zu Grabe getragen

Mit dieser Gesundheitsreform startet die Regierung den dritten großen Angriff auf das Sozialsystem - nach Hartz IV, nach der Zerstörung der Rentenformel ist nun das Gesundheitssystem dran. Zwar gibt die Regierung vor, eine nachhaltige Reform des Gesundheitssywstems zu schaffen, aber diese Reform ist weder nachhaltig - schon in wenigen Jahren wird sich zeigen, das der sogenannte Sozialausgleich aus dem Steuersystem unbezahlbar wird - noch sozial ausgewogen, denn allein dei Beitragszahlerinnen und -zahler werden 3fach belastet: 1. durch höhere Beiträge, 2. durch die Zusatzbeiträge und 3. durch die Steuern für den Sozialausgleich, die auch von den ärmsten über die Mehrwertsteuer getragen werden.

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Gesundheitsreform wird Solidarit?t grabe getragen

Letzte Aktualisierung: 14. June 2015
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07. Oktober 2008

Fraktionsinterview zur Erhöhung des Krankenkassen- beitragssatzes
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