Dr. Martina Bunge

Prävention // 19. April 2013 // Berlin, Bundestag

Dieses Gesetz ist in Wahrheit ein Anti-Präventionsgesetz

Die Bundesregierung nutzt Vokabeln der modernen Forschung zur Gesundheitsförderung - Lebenswelten, Ressourcenstärkung und Setting-, verpacken im Detail aber veraltete und verstaubte Ansätze. Es geht Ihnen darum, den Namen "Präventionsgesetz" zu verbrennen. Das Vorgelegte ist in Wahrheit der Entwurf eines Anti-Präventionsgesetzes. Das, was Prävention und Gesundheitsförderung eigentlich ausmacht, fehlt schlicht und ergreifend.

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Prävention // 20. März 2013

Regierung plant Anti-Pr?ventionsgesetz

"Was die Bundesregierung als sogenanntes Pr?ventionsgesetz vorlegt, ist nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt wurde. Dieser Gesetzentwurf gibt sich mit leeren Floskeln zufrieden und ist damit eher ein Anti-Pr?ventionsgesetz", sagt Martina Bunge zum Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Pr?vention.

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Prävention // 13. Februar 2013

Geldstrafen f?r Eltern komatrinkender Kinder realit?tsfern

"Jens Spahn ist mit seiner Forderung v?llig realit?tsfern. Damit geht er seiner Vorliebe f?r populistische Schnellsch?sse nach, mit der er wohl in die Medien, nicht aber zu vern?nftigen L?sungen kommt", sagt Martina Bunge zur Forderung des gesundheitspolitischen Sprechers der CDU/CSU-Fraktion nach Beteiligung der Eltern an den Behandlungskosten bei komatrinkenden Kindern.

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Prävention // 25. Oktober 2012

Liebe SPD, gut gemeint reicht nicht!

Rede zu Protokoll zum Antrag der SPD Bundestagsdrucksache 17/10645 "Betroffenen Frauen nach dem Anti-D-Hilfegesetz zu mehr Verfahrenssicherheit und Transparenz verhelfen"

Natürlich ist DIE LINKE froh, wenn sich auch andere Fraktionen darum bemühen, endlich die Situation der Frauen mit Hepatitis C aufgrund der Anti-D-Prophylaxe zu verbessern. Leider bleibt die SPD mit ihrem Antrag hinter notwendigen und angemessenen Forderungen zurück, die in der Anhörung zum Antrag der Fraktion DIE LINKE zu Tage getreten sind. DIE LINKE fordert daher eine fraktionsübergreifende Initiative, in der Hoffnung, dass dabei mehr herauskommt als beim SPD Antrag und den Frauen endlich geholfen wird.

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Prävention // 23. Oktober 2012

CSU-Vorschlag zur Diätprämie ist hanebüchen

"Dieser Vorschlag aus der CSU erinnert mich an Diäten aus Frauenzeitschriften, die erwiesenermaßen außer Jo-Jo-Effekten nichts bringen", kommentiert Martina Bunge den Vorschlag des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU, Johannes Singhammer, Prämien für Diäten auszuteilen.

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Prävention // Montag // 23. August 2012

Zu sp?t, zu wenig, zu ineffizient

Gesetzentwurf f?r Krebsregister und Fr?herkennung st??t nicht nur auf Begeisterung
Krebskranke sollen k?nftig mehr von Fr?herkennung, Krebsstatistik und verbesserten Therapien profitieren. Einen Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) verabschiedete das Bundeskabinett gestern. Einigen Fachleuten sind die geplanten Ver?nderungen nicht genug.
Jedes Jahr erkranken in Deutschland 450 000 Menschen neu an Krebs, 218 000 sterben. Nach den Herz- und Kreislauferkrankungen ist die gef?rchtete Krankheit die zweith?ufigste Todesursache. Experten rechnen damit, dass die Zahl der Krebserkrankungen bis zum Jahr 2050 um 30 Prozent zunehmen wird. Der Grund: Die Menschen werden immer ?lter und damit erh?ht sich ihr Krebsrisiko. Ein Gesetz, das die M?glichkeiten der Erkennung von Krankheitsmechanismen, der Behandlung und Forschung verbessert, wurde gestern von der Bundesregierung verabschiedet und wird demn?chst im Parlament debattiert. Seine zentralen Punkte sind mehr Fr?herkennung, mehr Statistik und im Endergebnis eine qualifiziertere Behandlung. Da dies im Sinne der meisten Patienten, Mediziner und Gesundheitspolitiker ist, finden die Absichten des Bundesgesundheitsministeriums vielfach Zustimmung.

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Prävention // 22. August 2012

Bahr springt zu kurz bei Krebsregister

?Das bundeseinheitliche Krebsregister ist längst überfällig. Hier können wir auf jahrzehntelange Erfahrungen der neuen Bundesländer zurückgreifen. Beim Tempo zieht Bahr die Handbremse an. Das Register muss schneller stehen als 2018,? so Martina Bunge, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum Entwurf eines Krebsfrüherkennungs- und Registergesetzes. Bunge, die sich in Mecklenburg-Vorpommern als Ministerin für den Erhalt der vorhandenen Register aus DDR-Zeiten stark gemacht hat, weiter: ...

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Prävention // 15. Juni 2012

Bahr ist völlig ahnungslos und ignorant

"Bahr will dafür sorgen, dass die gutsituierte Frau, die Yogakurse besucht und im Bioladen einkauft, Gesundheitsprämien erh?lt, für die der Mann mit Niedriglohn bezahlt. Das ist mehr als zynisch und zeigt einmal mehr die komplette Ahnungslosigkeit und Ignoranz des Ministers gegenüber gesellschaftlicher Realit?t und wissenschaftlicher Expertise", sagt Martina Bunge zu Äußerungen von Gesundheitsminister Bahr zu Gesundheitsprämien im Zusammenhang mit der Gesundheitsstudie DGES des Robert-Koch-Instituts. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: ...

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Prävention // 21. Februar 2012

Konsequenten Schutz vor Passivrauchen endlich bundesweit regeln

"Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zeigt abermals, dass der Flickenteppich unterschiedlicher Ländergesetze zum Nichtraucherschutz endlich zugunsten eines bundeseinheitlichen Schutzes vor Passivrauch in allen Gastst?tten weichen muss. Es gibt nur ein Verfahren, das hier Gleichheit vor dem Gesetz schafft und das ist das konsequente Verbot, in Gastst?tten zu rauchen." sagt Martina Bunge anlässlich des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum Passivraucherschutzgesetz in Hamburg. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: ...

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Prävention // 13. Dezember 2011

neuer Newsletter Gesundheit, Pflege und Behindertenpolitik

Die UN-Behindertenrechtskonvention ist die erste Menschenrechtskonvention in diesem Jahrhundert. Fast Sämtliche Behindertenbewegungen haben den Aktionsplan der Bundesregierung kritisiert. Und zwar aus gutem Grund. Weil er nicht den Durchbruch bringt, den wir endlich brauchen. Die Konvention kann nur umgesetzt werden, wenn alle Fachressorts der Bundesregierung sowie die Länder, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur daran mitwirken. Menschen mit Behinderung müssen das Recht auf Teilhabe haben ...
Weier aus dem Inhalt:
- Nicht wollen oder nicht können? Oder Beides!
- Bahrs Spekulationsblase platzt
- Behindern ist heilbar - Teilhabesicherungsgesetz vorlegen!
- Umsetzung der UN-Konvention muss sich stärker im Haushalt wiederspiegeln!
- Auch für die Gesundheit ist die Verantwortung des Bundes gefordert
- Prävention und Gesundheitsfürderung neu denken
- Erster Weltbehindertenbericht: Jeder siebte Mensch von Behinderung betroffen
- Experten fordern Revision der Drogenpolitik

zum Newsletter auf www.linksfraktion.de

Prävention // 22. November 2011

Endlich gute Prävention, Krankenhäuser und unabhängige Forschung finanzieren

Krankenhäusern fehlt Geld für Investitionen, Rehaausgaben sind trotz steigendem Bedarfs gedeckelt,  Mutter-/Vater-Kind Kuren werden von den Kassen abgelehnt, Gesundheitsfürderung und Prävention wird nicht ausreichend finanziert, obwohl sie notwendig sind, um den demographischen Wandel positiv zu gestalten. Das ist die Politik der Bundesregierung.  Durch die Kopfpauschale und die Zusatzbeiträge versuchen Krankenkassen, ihre Kosten zu senken und vermeiden Ausgaben zu Lasten der Versicherten. DIE LINKE fordert eine andere Politik: eine Milliarde für Prävention, 2,5 Milliarden für Krankenhausinvestitionen und und 500 Millionen für unabhängige Forschung. Finanziert werden kann dies durch die Erhöhung des Spitzensteuersatzes, eine Million?rssteuer und eine Abgabe auf Boni in der Finanzmarktbranche.

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Deutsches Ärzteblatt

Prävention // Montag // 04. November 2011

Kommunen loben Berliner Plan zu Alkoholverbot für Jugendliche

D?sseldorf - Der Hauptgeschäftsführer des St?dte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, begrößt den Plan von SPD und CDU in Berlin für ein Verbot des Alkoholverkaufs an Jugendliche.

?Grundsätzlich ist überm??iger Alkoholkonsum Jugendlicher ein Problem, das zu Gewalt und Sachbeschädigung führt?, sagte Landsberg der D?sseldorfer Rheinischen Post vom Freitag.

Landsberg sagte, ein Verkaufsverbot für Alkohol an Minderjährige könne sinnvoll sein. ?Es m?sste aber auch richtig kontrolliert werden?, sagte er. ?Noch sinnvoller wäre aber ein generelles Alkoholverbot in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie es dies in Hamburg bereits gibt?.

Bundespolitiker, Jugendschutzexperten und Verbandsvertreter sch?tzen die Erfolgschancen der Initiative aber gering ein. Statt im Alleingang ein eigenes Landesgesetz einführen zu wollen, sollten mit besseren Kontrollen die bestehenden Regelungen angewendet werden. Ohnehin wird bezweifelt, dass die Berliner Landesregierung eigenm?chtig das Jugendschutzgesetz ?ndern darf.

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Prävention // Montag // 29. Oktober 2011

Streitfrage: Sollen sogenannte harte Drogen legalisiert werden?

Auf ihrem Parteitag in Erfurt beschloss DIE LINKE unter anderem die Legalisierung bzw. die kontrollierte Abgabe sogenannter harter Drogen wie Heroin oder Kokain an S?chtige. Kurz darauf gab es Kritik von verschiedenen Seiten, auch innerhalb der Partei. Tats?chlich k?nnte der umstrittene Beschluss auch als Reaktion darauf verstanden werden, dass im gegenw?rtigen Deutschland die Verwendung von Rauschmitteln jeder Art zum Alltag gehört. Spuren ?harter? Drogen finden sich heute nicht nur auf dem Bahnhofsklo, sondern auch auf Bundestagstoiletten. Man k?nnte also fragen, ob es nicht an der Zeit wäre, Rauschmittelbenutzer zu entkriminalisieren und einen ?aufgeklärten Konsum? zu fordern. Doch bis heute setzt man auf die Polizei und nicht auf Gesundheitspolitik.
Angelika Graf, Drogenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion und Dr. Martina Bunge, gesundheitspolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag im Streitgespräch ...

Beitrag von Angelika Graf: Eine Crackpfeife ist kein Feierabendbier! (PDF)

Beitrag von Dr. Martina Bunge: Ein Rauschmittel ist kein Teufelszeug! (PDF)

Hamburger Abendblatt

Prävention // Montag // 22. Oktober 2011

Parteitag in Erfurt - Die Linke: Drogen legalisieren, Banken verstaatlichen

Erfurt. Der Linke-Parteitag hat seine Beratungen über sein Parteiprogramm ohne gr??ere Kontroversen abgeschlossen. Für Wirbel sorgte aber ein umstrittener Beschluss zur Drogenpolitik. Am Samstagmorgen hatten die Delegierten mehrheitlich dafür gestimmt, sich langfristig für eine Legalisierung aller Drogen - also auch von Heroin und Kokain - einzusetzen. Am Samstagabend relativierte der Parteitag auf Vorschlag von Parteichef Klaus Ernst diesen Beschluss. Die Endabstimmung über das neue Parteiprogramm ist für diesen Sonntag vorgesehen. Die Delegierten nahmen den Vorschlag von Ernst an, den Punkt Legalisierung aller Drogen zu erg?nzen um den Halbsatz: ?das bedeutet die Entkriminalisierung der Abh?ngigen und die Organisierung von Hilfe und einer legalen, kontrollierten Abgabe von Drogen an diese.? Seinen Vorschlag begründete Ernst damit, dass das Drogenthema in den Medien die anderen Beschl?sse des Parteitages überlagert habe. Einem Vorschlag des Parteivorstandes, nur weiche Drogen wie Haschisch zu legalisieren, war der Parteitag am Morgen nicht gefolgt.

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Prävention // 01. Juli 2011

Gesundheitsfürderung und Prävention weiter denkens

Gesundheitsfürderung und nichtmedizinische Primärprävention können intensiv zum Wohlbefinden und zur Gesundheit der Menschen beitragen sowie soziale Ungerechtigkeiten bei der Gesundheit verringern. Dazu rmüssen sie als gesamtgesellschaftliche Aufgaben verstanden sowie finanziell und strukturell gestärkt werden. Gute Gesundheitsfürderung gelingt nur, wenn die Menschen in den Lebenswelten erreicht, umfassend beteiligt und mit ihnen ihr Umfeld gesundheitsfürderlich gestaltet wird. Die Regierung will den Menschen die Schuld an ihrer Krankheit geben und bestimmte Gesundheitsverhaltenweisen bestrafen. Das nützt niemandem und diskriminiert die Menschen statt sie zu unterstützen.

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taz.de

Prävention // Dienstag // 24. August 2010

Mainzer Infusionsskandal - Laxe Hygiene, tausende Tote

... Dennoch wird der Fall Mainz zum Ausgangspunkt einer überfälligen Debatte. Es sei ein großes  "Theater um die Schweinegrippe " gemacht worden, aber dass etwa 100 Menschen pro Tag an Krankenhausinfektionen st?rben, da  "k?mmert sich kein Mensch drum ", sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Linken, Martina Bunge, der taz. Ein Sprecher  ...

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Prävention // Donnerstag // 28. Januar 2010

Mundgesundheit künftig gegen Bares

... Auch die Kostenerstattung - man k?nnte auch Barzahlung sagen - wird im ZahnÄrztepapier thematisiert. Dass die finanzielle Vorleistung des Patienten, wie Reiner Kern unterstreicht, sehr positiv und keineswegs patientenfeindlich zu bezeichnen sei, glauben indes nicht alle Gesundheitsexperten, am allerwenigsten die aus der Opposition. Martina Bunge von der Linkspartei vergeht angesichts solcher Pläne das Lachen, wie sie den ZahnÄrzten am Dienstag in Berlin erklärte, und die ...

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Prävention // 08. Januar 2010

Bund bereichert sich an Schweinegrippe-Impfstoffen

"Auch nach dem Kompromiss zwischen Impfstoffhersteller und Ländern bleibt es ein Skandal, dass die Länder allein die Kosten für nicht verbrauchte Impfstoffe zu tragen haben", sagt Martina Bunge. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE sieht die Bundesregierung in der Pflicht, die auflaufenden Kosten gemeinsam mit den Ländern zu stemmen. "Das Minimum an Hilfe muss die Rückerstattung der Mehrwertsteuer sein, die bei der jetzt vereinbarten Menge an Impfstoffen bei mindestens 50 Millionen Euro liegen dürfte." Bunge weiter: "Generell ist es nicht einzusehen, dass ...

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Prävention // 07. Januar 2010

Länder können die finanziellen Folgen der Schweinegrippe nicht allein tragen

Dass massenhaft Impfstoffe geordert wurden, die nun nicht gebraucht werden, zeigt, welch unflexible Verträge das Gesundheitsministerium unter Leitung von Ulla Schmidt  mit der Pharmaindustrie verhandelt hat. Jetzt die Verantwortung und die finanziellen Belastungen allein bei den Ländern zu belassen, wäre unfair. Minister Philipp Rösler muss als Schmidts Nachfolger für die geheim verhandelten Verträge geradestehen oder nachverhandeln.
Der weiterhin notwendige Schutz  der Bevölkerung braucht  ...

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Prävention // 05. August 2009

Praxisgebühr bei Vorsorgeuntersuchungen unzulässig

?rztinnen und Ärzte dürfen für Fr?herkennungsuntersuchungen keine Praxisgebühren erheben, wobei auch die anschließende Information und Beratung der Versicherten Teil der Untersuchung ist. Das hat die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE (BT-Drs. 16/13790) klargestellt. ?rztinnen und Ärzte hatten die Praxisgebühr vorab auch bei Vorsorgeuntersuchungen gefordert. Sie begründeten dies insbesondere damit, dass ein Beratungsgespräch nicht Teil der Vorsorgeuntersuchung sei. Martina Bunge, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, erklärt: ...

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Prävention // 02. Juli 2009

Gesundheitsfürderung und Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgaben stärken - Gesellschaftliche Teilhabe für alle ermöglichen

Die Bundesregierung hat vor allem durch die Verweigerung der CDU/CSU beim Präventionsgesetz und ebenso bei der Prävention versagt. Statt dessen hat die Regierung Aktionismus betrieben: Sehr viele Programme, aber ohne Zielgenauigkeit und ausreichende Qualitätskontrolle konstatiert der Sachverständigenrat. Die FDP legt einen Antrag vor, der ihrer Gesundheitspolitik gerecht wird: Gegen Solidarität für Rationierung, Privatisierung und Kapitalisierung. DIE LINKE hat einen Antrag für ein Präventionsgesetz vorgelegt, der den Ansprächen des Sachverständigenrats gerecht wird: In seinem Zentrum steht die Verminderung sozial bedingter Gesundheitschancen. Wir fordern eine vern?nftige Gesundheitsfürderung und Prävention und eine gesundheitsfürderliche Gesamtpolitik. Dazu brauchen wir ein Präventionsgesetz, wie von der Fraktion DIE LINKE im Antrag (16/7471)gefordert.

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Prävention // 15. Juni 2009

Wasch mich, aber mach mich nicht nass!

Anlässlich der ?Aktionswoche Alkohol 2009 - Kenn? Dein Limit? der Bundesregierung? teilt Dr. Martina Bunge, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des Gesundheitsausschusses mit: ?Die Alkoholpolitik der Bundesregierung folgt dem Motto: ?wasch mich, aber mach mich nicht nass". Im Grunde tut die Regierung so, als wolle sie Alkoholprävention betreiben. Aber wenn es darauf ankommt, z.B. Alkoholwerbung zu verbieten oder über höhere Preise den Verbrauch zu verringern, kneift sie.

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Prävention // 06. Juni 2009

Mehr Organspender, aber weniger Transplantationen

"Immer mehr Menschen in Deutschland wollen Organe spenden und dokumentieren das mit einem Organspendeausweis. Das ist eine positive Entwicklung. Trotzdem ging die Zahl der Organtransplantationen 2008 merklich zurück. Das ist ein Unding", sagt Martina Bunge anlässlich des diesjährigen Tags der Organspende.

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Mehr Organspender, aber weniger Transplantationen

Prävention // 18. Dezember 2008

Regierung sollte endlich aktiv gegen Passivrauch werden

Die negativen Wirkungen des Rauchens und des Passivrauchens sind hinl?nglich bekannt. Ich k?nnte an dieser Stelle die gesundheitlichen Folgen für ungeborene Kinder, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, für Raucher/innen wie für diejenigen, die dem Rauch ausgesetzt sind, noch einmal aufz?hlen. Ich tue es nicht, denn die Frage um die Sch?dlichkeit des Rauchens ist längst beantwortet. Diese Diskussion ist abgeschlossen. Tabakrauch ist gesundheitssch?dlich, egal in welcher Dosierung und in welcher Form, ob aktiv oder passiv und bei wem ...

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Prävention // 08. Dezember 2008

Rede zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GR?NEN: Wirksamen Schutz vor Gl?cksspielsucht gew?hrleisten (BT-Drs. 16/10878)

die Gl?cksspielsucht in Deutschland ist ein großes, wenn auch leider viel zu wenig beachtetes Problem. Besondere Bedeutung kommt dabei den Gl?cksspielautomaten zu. Genau bei diesen kommt der Bundesregierung mit ihrer Änderung der Spielverordnung im Januar 2006 wieder einmal eine unr?hmliche Rolle zu. Sie wollte die Automatenaufsteller wirtschaftlich unterstützen. So durften diese ab 2006 wieder mehr Automaten in Gastst?tten aufstellen und der Spielverlust pro Stunde wurde erhöht. Gewinne der Aufsteller auf der einen Seite führen natürlich zu Verlusten auf der anderen Seite.

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Letzte Aktualisierung: 14. June 2015