Dr. Martina Bunge

Prävention // 07. November 2007

Anforderungen an Prävention und Gesundheitsfürderung aus sozial bedingt unterschiedlichen Gesundheitschancen

Beitrag auf dem 2. Heidelberger Dialog ?Gesundheitswesen und Sozialpolitik?
Die soziale Ungleichheit nimmt zu. Ausschlaggebend hiefür sind u. a. die hohe Erwerbslosigkeit, die zunehmende Ungleichheit in der Einkommens- und Vermögensverteilung sowie der Abbau sozialstaatlicher Leistungen. Noch nie war die Kluft zwischen Arm und Reich in der Bundesrepublik so groß wie heute. Die Tatsache, dass auch die Gesundheit erheblich durch sozio?konomische Merkmale beeinflusst wird, ...

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Reden // 10. Mai 2007

Nationaler Aktionsplan - eher Aktionismus denn Strategie!

Rede von Martina Bunge zur Regierungserklärung "Gesunde Ernährung und Bewegung - Schlüssel für mehr Lebensqualität"
Ein nationaler Aktionsplan steht an. Viele - wir haben es heute gehört - sind euphorisch. Ich bin eher skeptisch. Warum? Was hier vorliegt, ist eher Aktionismus denn eine Strategie; das sage ich klipp und klar.
(Beifall bei der LINKEN)
So richtig es ist, für die Befürderung einer gesunden Lebensweise alle einzubeziehen - alle Ministerien, Bund und Länder, die Medien, die Wissenschaft, die Wirtschaft, das Gesundheitswesen, den Sport, die Sozialversicherungen -: Der Knackpunkt ist, mit welcher Zielstellung miteinander verhandelt und diskutiert wird.
An dem Ansatz der Regierung gibt es aus meiner Sicht drei wesentliche Kritikpunkte. Erstens.

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Reden // 27. April 2007

Koalitions-Gesetzentwurf zum Nichtraucherschutz ist kein Quantensprung!

Rede zur Bundestagsdebatte um umfassenden Nichtraucherschutz in Deutschland
Das Rauchen hat in Deutschland, wie in vielen Ländern, eine lange Tradition. Hier wie überall wirkt Nikotin auf die Psyche. Insofern wird diese Debatte natürlich hochemotional gefährt, auch in meiner Fraktion. Trotz allem sollten wir aber nicht vergessen: Es geht um die Rechte der 73 Prozent der Bevölkerung, die Nichtraucherinnen bzw. Nichtraucher sind. Es geht vor allen Dingen um die Kinder und Jugendlichen. Es geht um die Vermeidung von Leid durch Tod und schwere Erkrankungen.

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Reden // 08. März 2007

Bundestag sofort rauchfrei = exemplarische Frage der Glaubwürdigkeit von Politik

Rede zum Rauchverbot im Bundestag - Antrag der Grünen (DrS 16/4400) -
08.03.2007

Diese Debatte hätte heute Morgen stattfinden sollen, wo die Chance für höhere Anwesenheit als jetzt gegeben wäre, denn dieser TOP geht uns alle an.

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Reden // 02. Februar 2007

Vorgehen der Regierung bei Gesundheitsreform - Entmündigung des Parlaments

Dem heute vorgelegten Gesetzentwurf kann ich aus vier Gründen nicht zustimmen: Erstens. Der Gesetzentwurf läst die Probleme, des Gesundheitssystems nicht, im Gegenteil, es werden noch neue geschaffen. Zweitens. Die Finanzierungsgrundlagen und -aussichten sind völlig unsolide. Drittens. Die spezifischen Probleme Ost - drohende gesundheitliche Unterversorgung - werden unzulänglich angepackt

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Gesundheit // 21. November 2006 // Berlin

10 Milliarden mehr wären im System der GKV gut aufgehoben. Machen Sie Gesetze, die den Patientinnen und Patienten helfen!

"10 Milliarden mehr wären im System der GKV gut aufgehoben. Wir leben mittendrin in den Herausforderungen, die sich aus der Alterung der Gesellschaft und aus dem medizinischen Fortschritt ergeben, und wir haben dieses Problem mit dem gleichen Anteil zum Leistungsvermögen der Gesellschaft bisher bew?ltigt.
Es ist hohe Zeit, dass mehr Geld ins System kommt."

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Gesundheit // 24. Oktober 2006 // Berlin

Die Herausforderungen aus der Alterung der Gesellschaft und dem medizinischen Fortschritt sind groß.

Au?erordentlicher Dt. Ärztetag - 24.10.2006

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Reden // 01. Oktober 2006

Was macht ihr eigentlich da in Berlin?

Eine kleine Bilanz zeigt: Vieles ist getan - und vieles bleibt zu tun
Was macht ihr da eigentlich in Berlin? Das werden wir Abgeordnete häufig gefragt, nicht selten mit einem Vorwurf in der Stimme. Es stimmt. Nicht alles, was wir im Bundestag machen, findet den Weg in die öffentlichkeit. Schon gar nicht, wenn es sich um  Oppositionspolitik handelt. Als Fraktion DIE LINKE. müssen wir uns zudem nicht nur gegen die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD, sondern auch gegen die beiden anderen Oppositionsparteien FDP und Grüne behaupten.

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Prävention // 29. September 2006

Mehr Sport und Bewegung ist die beste Gesundheitsreform.

Den Grundtenor Ihres Antrages, verehrte Kolleginnen und Kollegen von den Koalitionsfraktionen, kann ich, kann meine Fraktion begrüßen.
(Reinhold Hemker [SPD]: Schön!)
Ja: Sport und Bewegung gehören zu einer gesunden Lebensweise und sie müssen gefürdert werden. Als Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit sage ich: Mehr Sport und Bewegung ist die beste Gesundheitsreform.

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Gesundheit // 27. September 2006 // Berlin

Gesundheitsreform - wie sieht die aktuelle Situation aus?

Die große Koalition ist angetreten, die Herausforderungen der Zukunft anzupacken und zu bew?ltigen.
(Beifall des Abg. Olaf Scholz [SPD])
Die Gesundheitsreform wurde als eine solche Herausforderung, wenn nicht als die wesentliche bezeichnet. Doch wie sieht die aktuelle Situation aus?

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Gesundheit // 29. Juni 2006 // Berlin

Die gesetzliche Krankenversicherung ist nicht pleite - sie wird schlecht geredet

Mit den vorliegenden Oppositionsanträgen diskutieren wir zum wiederholten Mal in dieser Legislaturperiode über die Zukunft der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine nachhaltige Finanzreform ist uns von den Koalition?ren angek?ndigt worden. Auf dem Tisch liegen aber nur Spekulationen, nicht mehr ...!

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Reden // 09. Februar 2006

Rede zum Dienstbeschädigungsausgleichsgesetz

auf der ersten Beratung des von den Fraktionen der CDU/CSU und der SPD eingebrachten Entwurfs eines Gesetzes zur Änderung von Vorschriften des Sozialen Entschädigungsrechts und des Gesetzes über einen Ausgleich von Dienstbeschädigungen im Beitrittsgebiet

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Reden // 01. Dezember 2005

Rede zur Regierungserkl?rung

stenografischer Bericht von der 5. Sitzung

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Letzte Aktualisierung: 14. June 2015